Artefakte

Artefakte sind die strukturierten Dokumente, die modelAIz in jeder Phase erzeugt. Sie halten deine Annahmen und die KI‑gestützte Analyse in einem Format fest, das du mit Stakeholdern teilen kannst.

Was sind Artefakte?

Jede Phase erzeugt ein oder mehrere Artefakte. Typischerweise bestehen sie aus Überschriften, klaren Abschnitten und Zusammenfassungen, die zu dieser Phase passen. Du kannst sie im Produkt ansehen, als PDF exportieren und per Link teilen (je nach Projekteinstellungen).

Du kannst Artefakte als deinen Validierungsordner sehen: ein Ort, an dem Denken, KI‑Vorschläge und Entscheidungen sauber dokumentiert sind.

Artefakte pro Phase

PhaseArtefakt(e)
IdeationIdea One-Pager
Trend- & MarktanalyseMarket Research
Product VisionProduct Vision
PersonasPersonas
Business Model CanvasBusiness Model Canvas, Business Case (zahlende Projekte)
User JourneyUser Journey
FeaturesFeatures

Inhalt und Zweck der Artefakte

Im Folgenden findest du zu jedem Artefakt eine kurze Beschreibung von Inhalt und Zweck. Nutze dies als Checkliste bei der Durchsicht.

Idea One-Pager

Inhalt: Eine Seite mit Abschnitten wie Problem, Lösung, Zielkunden, Nutzenversprechen, „Warum jetzt?“ und Erfolgskriterien.

Zweck: Idee schnell verständlich machen (z. B. für Mitgründer, Advisor, Investoren) und einen gemeinsamen Startpunkt für die Validierung schaffen.

Market Research

Inhalt: Zusammenfassung von Marktgröße und -segmenten, Trends, Wettbewerbsübersicht sowie zentrale Risiken/Annahmen.

Zweck: Verstehen, ob die Chance groß und attraktiv genug ist und wo die größten Unsicherheiten liegen.

Product Vision

Inhalt: Narrativ dazu, für wen das Produkt ist, welche Kernprobleme es löst, wie es sich abgrenzt und wie Erfolg über die Zeit aussieht.

Zweck: Gründer und Stakeholder auf eine Richtung ausrichten, damit spätere Entscheidungen zu Scope und Prioritäten konsistent sind.

Personas

Inhalt: 2–4 Persona-Steckbriefe mit Name, Rolle, Kontext, Zielen, Schmerzen, Verhalten, Entscheidungskriterien und typischen Zitaten.

Zweck: Zielkunden greifbar machen, damit Messaging, UX und Features für reale Personen und nicht für einen Durchschnitt entworfen werden.

Business Model Canvas

Inhalt: Die neun Standard-Blöcke (Kundensegmente, Wertangebote, Kanäle, Beziehungen, Einnahmequellen, Schlüsselaktivitäten, Ressourcen, Partner, Kostenstruktur) mit deinen Annahmen gefüllt.

Zweck: Auf einen Blick sehen, wie alle Teile deines Geschäftsmodells zusammenhängen, und erkennen, wo du Validierung brauchst (z. B. Pricing, Kanal, Akquisekosten).

Business Case (zahlende Projekte)

Inhalt: Grobes Finanzmodell mit Umsatztreibern, Kostenannahmen, Unit Economics und Szenarien.

Zweck: Go/No-Go‑ und Priorisierungsentscheidungen unterstützen—insbesondere für Stakeholder, die auf ROI und Risiko schauen.

User Journey

Inhalt: Journey-Map von Awareness über Onboarding und Aktivierung bis hin zu Nutzung und Retention, mit Schritten, Nutzeraktionen, Emotionen und Reibungspunkten.

Zweck: Erkennen, wo du UX verbessern und Validierungsexperimente platzieren solltest (z. B. Onboarding, „Time to Value“, Weiterempfehlung).

Features

Inhalt: Gruppierte Feature-Liste (z. B. MVP, nächste Iterationen) mit kurzen Beschreibungen, Zielpersona und oft Impact/Effort‑Tags.

Zweck: Brücke von Strategie zu Umsetzung—ideal als Input für Roadmaps und Backlogs.

Mit Artefakten arbeiten

Innerhalb eines Projekts öffnest du den Bereich Artefakte (Sidebar oder Phasen-Ansicht). Von dort aus kannst du ein Artefakt öffnen, PDF exportieren und einen Teilen-Link erzeugen. Die exportierten PDFs haben ein sauberes Layout für Präsentationen und Unterlagen.

Wenn du aus Kundeninterviews und Experimenten lernst, kannst du Artefakte iterieren und behältst trotzdem die Historie, wie sich dein Geschäftsmodell entwickelt hat.